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Patientenaufklärung erhöht Rechtssicherheit für Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste
LEBENSWELTEN - ein ganzheitliches Menschenbild
Das Modell der Lebenswelten ist ein Pflege- und Betreuungsmodell für Menschen mit Behinderung!
DANtouch im Einsatz
Seit dem 01.04.2010 verwendet die AWO Niederbayern/Oberpfalz die computer-
gestützte Pflegedokumentation DANtouch.
Riesen Erfolg für DAN Produkte auf der Altenpflegemesse 2012 in Hannover
Veranstaltungen
Druckfrische Dokumentation: Digitale Dokumentationsformblätter im Intranet
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AWO Rheinland: "Der Pflegeprozess läuft runder"
"Der Pflegeprozess läuft runder"
AWO Rheinland setzt auf Qualitätssteigerungen und mehr Zeit für Bewohner durch den Einsatz der elektronischen Pflegedokumentation ![]()
Das System sollte möglichst wenig Ressourcen binden, die Qualität steigern und den Dokumentationsvorgang vereinfachen - das waren die nachvollziehbar hohen Anforderungen, die die Arbeiterwohlfahrt Rheinland bei der Suche nach einer EDV-gestützten Pflegedokumentation stellte. Mehr als ein Dutzend auf dem Markt verfügbare Systeme wurden intensiv geprüft, bevor sich der Bezirksverband entschied: Die Einrichtungen der AWO Rheinland werden mit
arbeiten.
"Mich hat noch nie ein System so überzeugt", fasst Abteilungsleiter Heinz Hörter seinen Eindruck von der DAN-Softwarelösung zusammen. Er verantwortet alle 14 Senioreneinrichtungen des Verbandes und war bei vielen anderen EDV-Dokumentationen neben inhaltlichen und technischen Mängeln vor allem von einem immens hohen und teuren Schulungsbedarf abgeschreckt. Dass gerade die vielen Pflegehilfskräfte schon nach einer nur 20-minütigen Einweisung mit den DANtouch-Monitoren arbeiten können, überzeugte ihn letztlich genauso wie die lückenlose Erfassung der Pflegeverrichtungen, die zahlreichen eingebauten Arbeitshilfen wie Trinkmengenberechnungen oder Richtwerte und die sichere Aufzeichnung aller Maßnahmen.
Der AWO Bezirksverband Rheinland betreibt
neben vielen anderen Angeboten der sozialen
Betreuung und Beratung Seniorenresidenzen
und Pflegeeinrichtungen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Im ersten Schritt arbeiten inzwischen
zwei Pflegeheime vollständig mit der elektronischen
Dokumentation
, nach den
guten Erfahrungen werden Schritt für Schritt
alle Häuser des Verbandes umgerüstet. "Das
System ist sehr logisch aufgebaut und bietet
den Mitarbeitern an vielen Stellen gute Unterstützungen",
sagt Carlo Strohe, der als Einrichtungsleiter
im AWO Seniorenzentrum Mayen
bereits papierlos dokumentieren lässt. In den
Wohnbereichen des Hauses hängen nun zwei
Touchmonitore auf den Fluren, um alle Pflegeverrichtungen
im Vorbeigehen erfassen zu
können. Dazu melden sich die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter schnell und sicher mit einem
Steckschlüssel an. Das DANtouch-System
führt sie dann zu den intuitiv zu bedienenden
Eingabebildschirmen, auf denen beispielsweise
Schmerzpunkte oder Wundrisikobereiche
auf einem grafisch stilisierten menschlichen
Körper direkt markiert werden können. EDV-Pojektleiter
Peter Herbel installierte zudem zwei
zusätzliche PC's im Dienstzimmer, die den examinierten
Kräften zur Pflegeplanung und zur
Auswertung der erfassten Daten dienen. So
kann die persönliche Entwicklung eines Bewohners
über einen längeren Zeitraum hinweg
ebenso grafisch dargestellt werden, wie Vergleiche
zwischen mehreren Bewohnern oder ganzen
Wohnbereichen. Während der ersten Umstiegsphase
mussten dazu natürlich alle bisher
herkömmlich dokumentierten Daten im System
erfasst werden. Während der anspruchsvollen
Sichtung konnten allerdings die Bewohnerakten
und Pflegeplanungen gleich auf Aktualität
und Vollständigkeit überprüft werden.
Inzwischen hat sich die elektronische Pflegedokumentation auch im Alltagseinsatz der AWO-Häuser bewährt. Die Pflegekräfte können Zeit, die sie nun nicht mehr über den Papieren sitzen, für die Betreuung der Bewohner oder eine intensivere Pflegeplanung nutzen. So kommen die zusätzlichen Ressourcen direkt der Pflege- und Betreuungsqualität in den AWO-Einrichtungen zu Gute. Zudem zeigen sich die Vorteile einer EDV-gestützten Datenerfassung: "Die Pflegestandards sind bereits hinterlegt und werden vom Hersteller ständig aktualisiert, können aber auch durch unsere eigenen internen Qualitätskriterien ergänzt werden", erläutert Abteilungsleiter Heinz Hörter. Das System kennt darüber hinaus die wissenschaftlich definierten Richtwerte, fordert bei einer Überschreitung beispielsweise des persönlichen Grenzwertes für den Blutdruck stets eine konkrete Maßnahmenplanung. Die Tabellen, die in vielen Häusern zwar geführt werden aber dann oftmals ohne Folgen bleiben, gehören damit ebenso der Vergangenheit an wie die zeitraubende Suche nach fehlenden Handzeichen. Alle noch nicht abgezeichneten Verrichtungen werden in DANtouch stets übersichtlich aufgelistet.
Für den Pflegedienstleiter der Mayener Piloteinrichtung gehört auch die automatische Erinnerung des Systems an eine Überprüfung und Aktualisierung der Pflegeplanung zu den großen Vorteilen. "Der Pflegeprozess läuft runder", sagt Dieter Saar schon nach einigen Wochen der Alltagserprobung. Ein weiterer wichtiger Faktor gerade in dieser ersten Phase war auch die gute Begleitung durch den Hersteller. Die Produktmanager und Fachberater der DAN Produkte Pflegedokumentation GmbH begleiteten in Schulungen und Projektgesprächen den Umstieg auf die elektronische Dokumentation und passten das System zum Teil auf individuelle Bedürfnisse der AWO-Einrichtungen an. Bei Rückfragen zum alltäglichen Einsatz der Software stehe zudem das EDV-Zentrum der Fachfirma stets hilfreich zur Seite, lobt Pflegedienstleiter Saar, der auch die Zusatzfunktionen des Programms, wie das eingebaute Mailsystem intensiv nutzt. Fehlt ihm beispielsweise eine Information von einer Mitarbeiterin aus dem Nachtdienst, muss er nicht spät abends anrufen oder interne Notizzettel schreiben. Er versendet mit der in DANtouch enthaltenen Nachrichtenfunktion einfach einen kurzen Hinweis, den die Pflegekraft beim nächsten Anmelden am Touchbildschirm sofort angezeigt bekommt. So lassen sich auch Wohnbereichsbesprechungen oder MDK-Besuche schnell der gesamten Belegschaft mitteilen, ohne dazu zeitaufwändige und unzuverlässige Telefonketten zu starten.
Und der neue "runde" Arbeitsprozess geht weit
über die Pflege hinaus. Auch die Kommunikation
mit dem sozialen Dienst läuft reibungsloser.
An ihrem eigenen Terminal können die Therapeuten
erfassen, welche Gruppenangebote
oder individuellen Tagesstrukturen ein Bewohner
genutzt hat und hinterlegen diese Daten
damit automatisch in der jeweiligen Dokumentation.
Sie fließen in den persönlichen Tagesplan
der Bewohnerinnen oder der Bewohner
ein, wo auch Arztbesuche oder persönliche
Termine vermerkt werden und so stets für das
gesamte Pflegeteam präsent sind.
Die Dokumentation wird somit auf allen Wohnbereichen
und in den unterschiedlichen Häusern
der AWO Rheinland Stück für Stück einheitlicher,
was nicht nur Mitarbeitern hilft, die
kurzfristig auf einem ihnen unbekannten Wohnbereich
aushelfen müssen. Auch die interne
Qualitätssicherung des Verbandes kann sich
im Vorfeld von Pflegevisiten schon am Schreibtisch
online einen schnellen Überblick über die
Dokumentation verschaffen.
Gerade diese übersichtliche Auswertung ist für Einrichtungsleiter Carlo Strohe vom AWO Seniorenzentrum Mayen eine zusätzliche Sicherheit. "Die Situation in meinem Haus wird umfassend abgebildet, ich kann mir schnell einen Überblick verschaffen, erkenne mögliche Schwachstellen sofort auch im Detail und kann dann intervenieren", beschreibt Strohe die Arbeitserleichterung durch den Einsatz von DANtouch und ergänzt: "Ich bin jetzt beruhigter."

