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Studie belegt: Mehr pflegerische Kompetenz und schnellere Dokumentation durch Einsatz innovativer Software

Studie belegt:
Mehr pflegerische Kompetenz und schnellere Dokumentation durch Einsatz innovativer Software

Der Einsatz einer EDV-gestützten Dokumentation mit einer Eingabefunktion an Touch- Monitoren erhöht die pflegerische Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sorgt für mehr Sicherheit bei der Versorgung und Betreuung der Bewohner - das ist das Ergebnis einer Studie zur Bewertung neuer Technologien in der Altenpflege. Die von der Robert-Bosch-Stiftung finanzierte und federführend von der Universität Heidelberg in einer stationären Pflegeeinrichtung durchgeführte Untersuchung "BeTAGT" erfasste vor allem die persönlichen Erfahrungen des Personals. Dabei erklärten 81,3 Prozent der Studienteilnehmer, die moderne und einfache Form der Datenerfassung direkt auf den Wohnbereichsfluren erleichtere bewohnerbezogene Dokumentationsvorgänge und ermögliche ein schnelles Abzeichnen der absolvierten Pflegeverrichtungen.

Schon in der Planungsphase zeigten sich die Leitungskräfte und Mitarbeiter der ausgewählten Einrichtung von der zuverlässig funktionierenden Technik begeistert und gingen mit einer hohen Motivation an die Implementierung der EDV-gestützten Pflegedokumentation DANtouch. In der anschließenden Befragung vergab das Team für die schnelle Einarbeitung und die gute Zusammenarbeit mit der Herstellerfirma der Dokumentationslösung die Note 1,7.

Die guten Erfahrungen setzen sich dann im Arbeitsalltag fort: Die Pflegenden schätzten ihre Bewohnerdokumentationen, die sie mit der EDV-Lösung DANtouch erstellten, als genauer und vollständiger ein und sprachen von einem Qualitätsgewinn durch die deutlich zeitnähere Erfassung von Beobachtungen und Abläufen. Dies setze Zeit frei, die für die Betreuung der Bewohner genutzt werden könne. Auch während der Erfassung der Daten über die intuitiv zu bedienenden Eingabemasken könne sie die Bewohner sehen und werde auch gesehen, lobte eine Mitarbeiterin: "Ich finde es menschlicher, da ich meiner Arbeit in Anwesenheit der Bewohner nachgehen kann." Im Rahmen der Studie standen auf den Wohnbereichsfluren zwei Touchmonitore zur Verfügung, die durch einen weiteren stationären PC im Dienstzimmer ergänzt wurden.

Dieser wurde überwiegend für umfangreichere Eingaben verwendet, während die Pflegenden zur zeitnahen Erfassung der Verrichtungen, der bewohnerbezogenen Informationen oder beispielsweise aktueller Beobachtungen oder der Vitalwerte die Touchmonitore nutzten. Hier erwähnten die Studienteilnehmer die einfache Handhabung der EDV-Lösung und die Möglichkeit, schnell innerhalb einzelner Themenfelder oder Bewohnergruppen zu blättern. 82,1 Prozent der Befragten bestätigten, die Dokumentation sei mit DANtouch schneller zu erledigen. Gerade die Eingabe an den Touchmonitore führte nach Aussagen der Studienteilnehmer zudem zu einer umfangreicheren, zeitnaheren und vollständigeren Bewohnerdokumentation.

Eine große Hilfe sind dabei auch die personalisierten und codierten Magnetschlüssel, die die Pflegenden über einen Clip an der Dienstkleidung befestigt immer bei sich tragen und mit denen Sie sich blitzschnell am DANtouch-Monitor anmelden können. Die zuletzt genutzte Bildschirmansicht erscheint beim Wiederanmelden sofort, bei Pflegefachkräften ist zudem die eigene Bezugspflegegruppe zur leichteren Orientierung farbig markiert. Durch die flexible Befestigung der Schlüssel kann die praktische Anmeldehilfe nicht verloren gehen und ist stets sofort zur Hand.

Die dezent an zentralen Stellen des Wohnbereichs montierten Touchmonitore waren zwar für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jederzeit schnell erreichbar, störten aber die Bewohner keineswegs. Diese, so zeigte die Studie, ignorierten die schlanken Monitore einfach.

"Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Pflegedokumentation an den Touch Screen-Monitoren der handschriftlichen Dokumentation überlegen zu sein scheint", lautet also das Fazit des Wissenschaftlerteams. Die eingesetzte Dokumentationslösung DANtouch erhöhe die pflegerische Kompetenz der Mitarbeiter und motiviere diese zur Dokumentation. Zudem nutzten die Pflegenden die elektronische Dokumentation auch auf dem Weg zu einer Bewohnerin oder einem Bewohner, um sich über den Pflegezustand oder die noch geplanten Verrichtungen zu informieren.

DANtouch macht durch die implementierten Pflegediagnosen ENP® (European Nursing Care Pathway) bereits wissenschaftlich fundierte Vorschläge bei der Erstellung der Pflegeplanung einschließlich Intervention und Pflegeziele. Gerade diese Unterstützung führte laut Einrichtungsleitung zu weniger "Unschärfe" in der Dokumentation, was insgesamt eine gesteigerte Qualität der Datenerfassung bedeute. Einen eindeutigen Beleg dafür erbrachte auch eine umfangreiche Dokumentationsanalyse: die Bewohnerdaten wiesen eine Vollständigkeit von 81 Prozent auf. Die Leitung bemerkte mit der Einführung der EDVgestützten Dokumentation zudem positive Auswirkungen auf die pflegerische Kompetenz, auf das Selbstbewusstsein und die Motivation des Teams.

Die Studie stellte somit deutliche Auswirkungen auf die Arbeit der Pflegenden fest: Mit DANtouch kann eine zeitnahe Dokumentation schnell, problemlos und auf einem qualitativ hohen Niveau erfolgen.

In der Studie wurde mit DANtouch eine in der stationären Altenpflege bereits häufig genutze EDV-Dokumentationslösung eingesetzt, die den Informationsumfang einer klassischen Papierdokumentation mit der Bedienerfreundlichkeit und den Auswertungsmöglichkeiten einer EDV-Lösung kombiniert. DANtouch besteht dabei aus zwei wesentlichen Eingabeelementen: An einem Basis-PC im Dienstzimmer des Wohnbereiches werden die Bewohner detailliert mit allen zur Verfügung stehenden Daten erfasst. Hier werden die grundlegenden Zielsetzungen, die Pflegeabläufe und die Ernährungsziele geplant, hier können auch Ärzte und Therapeuten ihre Eintragungen vornehmen. Dabei definiert jeder Benutzer selbst, welche Bildschirmansicht er beim Start des Programms präsentiert bekommen will, um sich unnötiges Blättern in den Daten zu ersparen. Am Basis-PC lassen sich auch die Auswertungen abrufen, die DANtouch zu einem wertvollen Helfer in der Pflege macht.

An den Touch-Terminals im Wohnbereich arbeitet DANtouch mit einer alltagstauglich aufbereiteten und perfekt in den Pflegeablauf eingepassten Eingabesoftware, mit der jede Durchführung mit einigen wenigen Handgriffen erfasst werden kann. Ohne Suchen und Blättern stehen jeweils die passenden Eingabefelder zur Verfügung, Grafiken helfen bei der schnellen Erfassung von Druckpunkten, Schmerzen oder ähnlichen Symptomen. Das Display ist mit einem digitalen Schlüsselsystem vor Zugriffen unberechtigter Dritter geschützt. Die vom Benutzer zuletzt verwendete Ansicht steht nach dem Einstecken des Schlüssels sofort wieder zur Verfügung. Zur Entlastung der Pflegekräfte wurde die komprimierte und innovativ gestaltete Eingabemaske gezielt auf die Begleitung der immer wiederkehrenden Arbeitsschritte abgestimmt. Auf einer Übersicht ist nach der Anmeldung über den personalisierten Magnetschlüssel bereits die jeweilige Bezugspflegegruppe farbig markiert. Über große und übersichtliche Schaltflächen kann abgerufen werden, welche Durchführungen geplant und noch nicht erledigt sind und in welcher zeitlichen Reihenfolge die Pflegeschritte zu erfolgen haben. Alle geplanten Durchführungen werden in sinnvollen Pflegekomplexen schnell und komfortabel bestätigt.


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